wein zum verschenken

Wein zum Verschenken

Der klassische Wein zum Verschenken

Wein verschenkt man zu den verschiedensten Gelegenheiten: zum Geburtstag, für den Chef und für Gelegenheitsgenießer. Dabei suchen wir manchmal auch Weine zu moderaten Preisen. Worauf kommt es dabei an?

Klassische Weine zum Geburtstag

Zum Geburtstag ist ein klassischer Wein das passende Geschenk. Wenn Sie zur Feier eingeladen sind, überlegen Sie für gewöhnlich, welcher Wein dem Geburtstagskind gefallen könnte. Er soll dem persönlichen Geschmack des Beschenkten entsprechen, Stil beweisen und darüber hinaus eine persönliche Note mitbringen. Für diese Situation gibt es eine perfekte Geschenkidee: den Jahrgangswein. Dieses wirklich persönliche Geschenk gefällt der Oma und dem Opa genauso gut wie einem Elternteil, Geschwistern oder guten Freunden. Gerade die etwas reiferen Jahrgänge
sind stets entzückt, wenn sie zum Geburtstag einen Jahrgangswein erhalten. Grundsätzlich gibt es Jahrgangsweine aus allen Geburtsjahren der heute lebenden Menschen, wobei zu beachten ist, dass die älteren Jahrgänge etwas mehr kosten können. Das liegt daran, dass die Lagerung eines Weines über Jahrzehnte aufwendig ist. Dafür ist dieses sehr originellere Geschenk sehr beliebt, es eignet sich auch zum Hochzeitstag oder zum Feiern mit alten Schulfreunden. Die ausgewählte Qualität, die über Jahrzehnte konserviert wurde, enthält die Sonne, den Regen, die Bodenbeschaffenheit und die daraus resultierende Kraft der Weinreben in einer Flasche Wein, wie sie dem damaligen Jahr entspricht. Das Bewahren über viele Jahre und Jahrzehnte verlangt eine hohe Expertise. Viele Menschen glauben, ein alter Wein sei automatisch wertvoller, doch das ist ein Mythos. In Wahrheit profitieren nur wenige Weine von der sehr langen Lagerung. Weine werden und wurden schon immer so ausgebaut, dass sie kurz nach ihrem Abfüllen die optimale Trinkreife aufweisen. Dieser Trend hat sich in den letzten Jahren und Jahrzehnten noch verstärkt, sodass es in Zukunft immer schwieriger werden könnte, gute Jahrgangsweine zu finden. Die lange Lagerung gehört an sich nicht zum Plan der Winzer. Außerdem altert Wein auf hoch komplexe Weise, der Prozess ist kaum zu planen. Er hängt von den Gerb- und Farbstoffen im Wein, von seinem Alkoholanteil, dem Zucker- und Sulfidgehalt, dem ph-Wert, Oxidationsprozessen und weiteren Faktoren ab. Grundsätzlich gilt, dass ein Wein mit mehr Tannin besser lagerfähig ist. Die Lagerung muss fachgerecht, liegend, mit wenig Licht und in der richtigen Temperatur erfolgen, der Korken muss frühzeitig versiegelt werden, um Sauerstoff und die Korkmotte fernzuhalten. Achten Sie beim Kauf eines Jahrgangsweins als Geburtstagsgeschenk darauf, dass der Winzer über entsprechende Lagermöglichkeiten (erschütterungsfreier Keller mit konstanter Temperatur) verfügt. Als gängige Lagerzeiten gelten:

  • 3 – 5 Jahre für Weißweine
  • ab 5 Jahre für Rosé-Weine
  • ab 15 Jahre für sehr süße Weine
  • ab 6 Jahre für dunkle, kräftige Rotweine

Daraus erschließt sich, dass als Jahrgangswein ein süßer, kräftiger Rotwein am ehesten geeignet ist, ein Weißwein wahrscheinlich gar nicht. Ein Kühlschrank ist übrigens für die Lagerung wenig geeignet, er unterliegt Erschütterungen. Diese sind aber schädlich: Während der Lagerung berührt dadurch der Wein den Korken, was vermieden werden soll. Ausgenommen davon sind Wein-Klimaschränke, die erschütterungsfrei funktionieren, allerdings nur von regelmäßigen Weingenießern angeschafft werden.

Weingeschenk für den Chef

Weingeschenk für den Chef

Weingeschenk für den Chef

Wenn Sie Ihrem Chef ein Weihnachtsgeschenk zudenken möchten, benötigen Sie etwas Feingefühl. Der Vorgesetzte soll sich über das Geschenk freuen, Sie möchten aber auch Ihren guten Geschmack beweisen. Sollte es sich um ein Geburtstagsgeschenk handeln und Sie einen Jahrgangswein bestellen, dürfen Sie sich beim Geburtsjahr des Chefs nicht irren, sonst wird es peinlich. Eine gute Gelegenheit für ein Weingeschenk an den Chef wäre aber auch Weihnachten, dabei können Sie bezüglich dieser Geschenkidee nichts falsch machen. Nun kommt es nur noch darauf an, den Weingeschmack des Chefs zu kennen. Erfragen Sie behutsam, ob er/sie eher Weiß-, Rosé- oder Rotwein mag. Ebenso sollten Sie darauf achten, dass das Weingeschenk für den Chef den kritischen Kennerblicken von verwöhnten Genießern standhält. Allzu humoristische Anspielungen sind auf dieser Ebene nicht gefragt, die im Familien- und Freundeskreis durchaus üblich wären. Für den Chef eignet sich in jedem Fall ein prämierter Wein mit hohem Prestige, der zu den Lieblingen der Weinkritiker gehört. Als repräsentativ und „schwerwiegend“ gelten bei den Geschenkvorschlägen die Rotweine, bei denen Sie nichts falsch machen, wenn Sie einen Vertreter mit einem Award auswählen. Eine Ausnahme von dieser Regel ergibt sich nur, wenn Weißwein von der beschenkten Person ausdrücklich bevorzugt wird.

Weine zu moderaten Preisen

Hervorragende Weine zu moderaten Preisen gibt es oft von kleinen, privaten Weingütern. Sie stecken weniger Geld in die Vermarktung (was sich bei den großen Konzernen im Preis niederschlägt), dafür sind ihre Weine naturgemäß nicht so sehr bekannt. Das ist auch nicht unbedingt nötig, die Produktion ist nicht so sehr groß. Nun fragt es sich, wie Sie so einen Wein ausfindig machen. Hierfür gibt es Fachgeschäfte (auch online), die einen sehr persönlichen Kontakt zu diesen Weingütern pflegen und die meisten Weine getestet haben. Die liefernden Weingüter setzen statt auf Quantität auf Qualität, wodurch sehr gute Weine zu moderaten Preisen entstehen. Weine sollten Sie Fair einkaufen.

Wein für Gelegenheitsgenießer

Wer nur gelegentlich Wein trinkt, hat oft Schwierigkeiten bei der Auswahl. Hierfür gibt es inzwischen kleine Fibeln, die auch den Nicht-Weinkenner über das Wesentliche beim Wein aufklären, unter anderem über die Kenntnisse zu Weinberg,

  • Boden und Terroir,
  • Blüte, Austrieb und Rebschnitt,
  • Weinlese und Ertrag sowie
  • Reife und Mostgewicht.

Beim Lesen entsteht Vorfreude auf einen guten Wein und im besten Fall der Wunsch, ein wenig zu experimentieren. Damit genießen Sie auch gelegentlich den Wein in vollen Zügen.

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