Camping & Outdoor

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Camping & Outdoor ist seit Jahrzehnten bei den Deutschen äußerst beliebt. Im Corona-Jahr 2020 hat sich der Boom noch verstärkt: Eine Tour mit dem Caravan oder Wohnmobil ist die bevorzugte Option für reisefreudige Urlauber, die auf diese Weise einigermaßen sicher ihre Ferien verbringen können. Der ADAC hat in der laufenden Saison 2020 fünf wichtige Trends ausgemacht.

Rekord bei den Fahrzeugverkäufen

Schon 2019 gab es ein kräftiges Plus bei den Fahrzeugverkäufen. Es wurden rund 81.000 Freizeitfahrzeuge neu zugelassen, wie der CIVD (Caravaning Industrie Verband) zum Jahresstart vermeldete. Das waren fast 14 Prozent mehr als im Vorjahr. Im laufenden Jahr 2020 stiegen die Zahlen nochmals sehr kräftig an, was die Hersteller und Händler vorrangig auf die Coronakrise zurückführen. Die Vermieter berichten inzwischen über Engpässe und längere Wartezeiten. Vor allem Wohnmobile fragen die Kunden immer stärker nach. Inzwischen machen sie zwei Drittel aller Neuzulassungen aus, während sie noch im 2007 in etwa gleichauf mit den Caravans gelegen hatten. Anfang 2020 hatte noch der CIVD-Geschäftsführer Daniel Onggowinarso einen nur leicht fortgesetzten Anstieg für das laufende Jahr erwartet, doch dann kam Corona. Im Ergebnis stieg die Nachfrage nochmals rasant an. Das liegt freilich nicht nur an der Gesundheitskrise, die Hotelübernachtungen vielerorts unmöglich macht. Auch insgesamt sind die Rahmenbedingungen für das Caravaning so gut wie nie zuvor. Es trifft einen Nerv bei den Reisenden, die sich Unabhängigkeit und einen Schuss Abenteuer wünschen. Daher ist diese Urlaubsform inzwischen in allen gesellschaftlichen Schichten angekommen. Auch finanziell ist es wegen der niedrigen Zinsen einfacher geworden, sich diese Art von Spaßmobil anzuschaffen. Es eignet sich hervorragend für spontane Touren innerhalb Europas, die schon immer beliebt waren. Im Ergebnis leisten sich immer mehr Menschen, die sonst schon alles haben (die Immobilie eingeschlossen), einen Caravan oder ein Wohnmobil, mit dem sie sich ihren Traum vom rollenden Urlaubsdomizil erfüllen.

Millennials entdecken das Camping

Die klassische Zielgruppe waren beim Caravaning über Jahrzehnte Menschen zwischen etwa dem 50. bis 70. Lebensjahr. Diese sorgten für die größten Zuwachsraten bei den Verkäufen. Doch inzwischen sind es Millennials, die auf diesen Zug aufspringen. Sie sind nicht alle blutjung, sondern oft Mitte 20 bis Anfang 30, doch bemerkenswert ist der Trend dennoch. Zunächst mieten sie sich ein Reisemobil, später kaufen sie es auch. Unter ihnen sind sehr viele junge Familien. Die GfK (Gesellschaft für Konsumforschung) hat hierzu eine Studie durchgeführt und ermittelt, dass

• sich 22 Prozent aller Deutschen vorstellen können, in nächster Zeit (etwa auf fünf Jahre gerechnet) Campingferien zu machen und
• die Mehrheit dieser Reisefreudigen unter 45 Jahre alt ist.

Ursächlich ist hierfür wohl Imagewandel. Camping gilt nicht mehr als spartanisch und spießig, sondern als hipp, attraktiv und naturnah. Die jüngeren Camper suchen außergewöhnliche Ziele wie etwa kleinere Stellplätze bei Bauernhöfen. Der ADAC unterstützt das Camping im ländlichen Raum.

Kleine Kastenwagen auf dem Vormarsch

Etwa 40 Prozent aller neu zugelassenen Wohnmobile sind inzwischen Kastenwagen oder kompakte Campervans. Dieses Segment wächst am stärksten, während die Verkäufe der traditionellen Mittelklassemodelle nicht mehr stark ansteigen und teilweise sogar stagnieren. Die günstigeren kleinen Camper werden vor allem von Einsteigern ins Caravaning sehr geschätzt. Das liegt nicht nur an den Kosten: Sie sind auch deutlich manövrierfreundlicher und können sogar im Alltag genutzt werden. Beim Komfort haben sie stark aufgeholt: Sie verfügen heute über bequeme Betten und herausnehmbare Küchenmodule sowie ausgeklügelte Beleuchtungstechnik, die sogar den Sonnenaufgang in den Campervan holen kann (unter anderem VW California 6.1).

Antriebe: Diesel und Hybrid sind gefragt

Wohnmobile sind fast durchweg Dieselfahrzeige, der Antrieb passt einfach zu ihnen. Daran wird sich wohl auch so schnell nichts ändern. Dadurch zeichnen sich die Motoren durch eine lange Lebensdauer und hohe Wertstabilität aus, zumal die jährliche Fahrleistung meistens nicht sehr hoch ist. Natürlich müssen es moderne Diesel sein, welche im Jahr 2020 der Euro 6 entsprechen. Laut CIVD-Geschäftsführer Onggowinarso ist der Diesel bei dieser Fahrzeugklasse fast alternativlos, doch natürlich bemüht sich die Branche um Umweltfreundlichkeit und fördert daher auch hybride Antriebskonzepte. Beispiele wären der Globevan von Dethleffs oder der VW ID. Buzz.

Vielfalt der Modelle

Zwischen dem smarten Wohnmobil bis zum „Downsizing“ ist praktisch alles vertreten, was des Campers Herz begehrt. Die Campingfahrzeuge sind nicht nur unterschiedlich groß und werden allein damit verschiedensten Bedürfnissen gerecht, sie sind auch höchst vielfältig ausgestattet. Rund um das Caravaning hat sich ein blühender Zubehörmarkt entwickelt, der dem Camper jeden Wunsch erfüllt. Wer mag, steuert schon vom Strand aus seine Klimaanlage an, vernetzt sich per App mit dem Wohnmobil und rüstet es mit diversen Sicherheitsfeatures auf. Apps zeigen permanent den Ladestand der Batterie und der Gasflaschen sowie den Reifendruck an. Möglichkeiten der digitalen Vernetzung gibt es sehr viele, sie werden stark nachgefragt. Nicht nur Technikbegeisterte interessieren sich für die „Connectivity“, sondern eigentlich alle Reisenden, die sich im Caravan viel Sicherheit und Komfort wünschen. Dem steht bisweilen aber auch ein Trend zu „Downsizing“ gegenüber. Manche Camper wollen es eine Nummer kleiner, einfacher und auch wieder langsamer.

Fest steht auf jeden Fall: Wer gern auf diese Weise unterwegs ist, findet garantiert das passende Gefährt!
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